
| Titel | Übergabevertrag vom 24. April 1907 Rothammer Maria an Sohn Ludwig Rothammer | |
| Signatur | Qu_Vertraege_Rothammer_Ainbrach(8) | |
| Quellen-Kennung | S110 | |
| Text | Die Hypothek zu 24.000 Mark ist bis auf 20.300Mark getilgt. Auf dem Hof lasten weiter je 800 Mark Vatergut für die Gutskinder Maria, Anna, Ludwig und Heinrich sowie je 50 Mark Aufschlag für deren Ausvertigung bestehend aus vollständigem Bett mit Bettstatt und einfachen Hügkasten? Außerdem je 5 Mark Jahresanschlag für Unterschlupf dieser Kinder. (Die Hypothek über das Vatergut für Anna ist Löschungsreif, da sie bereits abgefunden wurde, und auch die für den Übernehmer). Der Übernehmer muss an seine Mutter 3.200 Mark Gutsabstandsgeld entrichten, und bei seiner Verehelichung 100 Mark Handgeld. Von den damals üblichen Reichnissen fallen jährlich 36 Pfund Rindsschmalz erstaunlich hoch auf. Der Austrag wird auf jährlich 350 Mark veranschlagt. Außer dem Übernehmer besitzt Witwe Rothammer noch sechs Kinder namens: Franz Rothammer, Wirtschaftspächter in Ainbrach Anna, erehelichte Ettl, Bauersfrau in Parkstetten Karl Rothammer, Grenzaufseher in Schellenberg Max Rothammer, Oekonom in Ainbrach Maria und Heinrich Rothammer, diese beide noch ledig zuhause Die Geschwister Franz, Anna und Karl haben schon entsprechende Heiratsgüter erhalten. Der Übernehmer hat noch drei Geschwister abzufinden. Max Rothammer mit 1.000 Mark, Maria Rothammer mit 2.000 Mark und Heinrich Rothammer mit 1.500 Mark. In diesen Beträgen sind die durch Hypotheken gesicherten Vatergüter enthalten. Die Vertragsteile veranschlagen die Liegenschaften auf 40.000 Mark und das Inventar auf 8.000 Mark. Das auf den Übernehmer übergehende Reinvermögen bezeichnen die Erschienenen auf 12.000 Mark. | |
| Verknüpft mit | Ludwig Rothamer | |
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