
| Titel | Tauschvertrag vom 12 Oktober 1878 Rothammer und Dollinger | |
| Signatur | Qu_Vertraege_Rothammer_Ainbrach(5) | |
| Quellen-Kennung | S170 | |
| Text | Dollinger vertauscht sein Anwesen in Ainbrach mit Mühlgerechtsame und Fischrecht im Schambacherbach, einem Gemeinderecht, den Wohn-, Mühl- und Okonomiegebäuden und 32,516 ha Grundbesitz in der Steuergemeinde Amselfing. = 95,43 Tgw. Dann das BesitztumNr. 1/3 in Ainbrach mit 5,87 Tgw. Und zwar hievon drei ganze Anteile an Franz und Maria Rothammer. Die Rothammerschen Eheleute vertauschen an Josef Dollinger von ihren Anwesen in Grünbühl das Gebäude und Hofgrundstück mit 0,53 Tgw., 22,97 Tgw. Wald 0,58 Tgw. Ödung und 67,50 Tgw. Landwirtschaftliche Fläche insgesamt 91,58 Tgw. 34,25 Tgw. waren bereits wegverkauft, aber im Hypothekenbuch noch nicht umschrieben. Bei dem Mühleranwesen bleiben stehen und werden Eigentum der Rothammerschen Eheleute: Sieben ganze Wägen, ein Schubkarren, vier Pflüge, nämlich drei eiserne und ein hölzener, zwei Wagenkumet, vier Ackerkumet, drei Wagerlgeschier, vier Mistgabeln, zwei Gsottkürben, fünf Pferdewagenscheitl, ein Vorschlag, fünf Eggen, drei Schlitten, ein Backtrog, vier Backbretter, eine Heinzelbank, vier Rechen, ein Dengelgeschier, zwei Misttragen, sechs Ketten, eine Winde, ein Hebseil, zwei Garbengabeln, drei eiserne und vier hölzerne Gabeln, fünf Drescheln, fünf Siebe, zwei Windmühlen, zwei Schnittstühle, ein Heurechen, ein Zwanzigerliter, zwei hölzerne und zwei eiserne Schaufeln, zwei Hauen, zwei Axen, eine Breithau, vierzehn Stück Rindvieh, vier Pferde, fünfzehn Schweine, das vorhandene Getreide, Holz, Stroh, Heu mit Streu, eine Waschbank, fünf Sensen, eine Fleischstock, fünf Sicheln, vier Dienstbotenbetten, die vorhandenen Kartoffeln und Runkelrüben, ein blechernes Oeferl, der große Tisch, ein Krautfaß, ein Schleifstein und sämtliche Mühl- Vor und Einrichtungen. Bei dem Anwesen in Grünbühl bleiben stehen und werden Eigentum des Josef Dollinger: Sieben vollständige Wägen, ein Schubkarren, vier Pflüge, nämlich drei hölzerne und ein eiserner, zwei Fuhrgeschirre, ein Waglgeschirr, vier Ochsenjoch, zwei Ochsengeschirre, drei Mistgabeln, drei Gsottkürben, drei Ochsenziehter, zwei Pferdewagenscheiter, drei Vorschläge, vier eiserne Ochsenbeißkörbe, vier Wagenkr..inge, vier eiserne Eggen, vier vollständige Schlitten, vier Steigleitern, fünf Backbretter, zwei Ofenschüßeln, ein Wagen ...... Flachs, sechzig Kleeböcke, ein Schleifstock mit Stein, eine Heinzelbank, ein Breistampf, zwei Dengelgeschirre, eine Radltrage, eine Misttrage, circa vierzehn bis sechzehn Klafter Birkenscheiter, vier Klafter Föhrenscheiter, fünf Blöcher, sechs Ketten, mehrere Wagengegenstände, zwei Garbengabeln, drei eiserne Heugabeln, vier hölzerne Heugabeln, ein Odlfaß, sechs Drischeln, sechs Rechen, ein Misthackl, zwei Schnittstühle, ein Heuraufer, vier Reitern, vier Siebe, eine Windmühle, ein Zwanzigerliter, eine hölzerne und eine eiserne Schaufel vielmehr zwei eiserne Schaufeln, ein Vierling, zwei Schäffel Brei, ein Vierling Nüsse, zwei Vierling Aepfel und Birnen, ein Stoßgrand, der Haushund, ein Wasserkehrgeschemm, das sämtlich vorhandene Vieh, Getreide, Heu, Stroh, Streu und die Futtervorräthe, darunter namentlich neunzehn Stück Vieh, vier Zugochsen, drei Mutterschafe, vier Schweine, weiters zwei Waschbänke, vier Brechen, sechs Sensen, zwei Spannsägen, ein Fleischstock, sechs Hauen, sechs Sicheln, ein Grabenbeil, zwei Dienstbotenbetten, die vorhandenen Kartoffen und Runkelrüben, vier blecherne Ofen, ein Tisch, zwei Backtröge mit Stellage und ein Krautfaß Das Anwesen in Grünbühl wird auf 27.428,57 Mark geschätzt. Das Anwesen in Ainbrach auf 42.857,14 Mark Die Rothammerschen Eheleute übernehmen die auf dem Anwesen in Ainbrach ruhenden Hypotheken: 15.000 Gulden der Bayerischen Hypotheken und Wechselbank 1.000 Gulden der Privatie Maria Faltl von hier Insgesamt 16.000 Gulden oder 27.428,57 Mark Zum Ausgleich hat Dollinger an die Rothammerschen Eheleute einen Tauschaufgabeschilling von 7.000 Gulden oder 12.000 Mark hinaus zu bezahlen. Der Ausgleich ist mit 5% zu verzinsen und nach beiderseits freistehender vierteljährlicher Kündigung frühestens aber nach zwei Jahren zur Zahlung fällig. Die Rothammerschen Eheleute haben von dem Anwesen in Grünbühl eine Wiese mit 5,34 Tgw. behalten, auf diese Dollinger ein Vorkaufsrecht eingeräumt wird. Bereits abbezahlte Annuitäten der Hypotheken kommen den Rothammers zu gute Tauschvertragnachtrag vom 16.November 1878 Berichtigung der Grundstücke des Anwesens in Grünbühl. Die von Dollinger eingetauschte Fläche vermindert sich durch Berichtigung um 3,80 Tgw. so dass sich die Tauschaufgabe von Dollinger um 555,86 Mark auf 11.444,14 Mark vermindert. | |
| Verknüpft mit | Franz Rothamer | |
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